Hilfsaktion in Coronazeiten

2. Hilfsaktion Sri Lanka

Am Mittwoch 27. Mai 2020 begann die 2. Hilfsaktion von Kontrapunkt. Bibel auf Sri Lanka. Versorgt wur-den etwa 100 Bedürftige und sehr arme, evangeli-sche Gemeindemitglieder.





                                        Diesesmal waren in den Paketen:
                                                  
5 Kilo Reis
                                                  2 Kilo Mehl
                                                 1 Kilo Zucker
                                               1 Kilo Zwiebeln
                                                 500g Linsen
                                                   200g Tee
                                      200g Chilli und Masala
                                                1 Paket Salz
                                       1 Karte Parasitamol
                                             1 Paket Kekse
                                            1 Paket Nudeln

 
Dies alles bekommt man auf Sri Lanka an Lebensmitteln, obwohl wegen Corona alles nun erheblich teurer geworden ist. Die Steuern wurden erhöht und  alle Le-bensmittel und vieles Andere.

 

Lalitha Teuber: „Wir hatten diesmal kein grosses Auto, wir sind den ganzen Tag in großen Runden gefahren, weil wir immer wieder zurückfahren und Nachschub holen mussten.
Diesmal halfen uns Dorfbewohner, unser Essen und den Transport habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt, wir haben vie-le Menschen glücklich gemacht. Jesus sei von Herzen Dank!“

 

Tagebuch: Sri Lanka

Tagebuch, 1. Tag (8.4.2020)

Foto: Sri Lanka wikipedia.de - Teeplantage in der Nähe von Kandy
Unser Verein
Kontrapunkt. Bibel bekam in den vergangenen Tagen von unserer Glau-bensschwester Lalitha, die lange Jahre mit ihrem Mann in Schleswig-Holstein lebte und nun auf Sri Lanka zuhause ist, einen Hilferuf aus Sri Lanka.
Die Schwester bat für die Ärmsten der Ar-men in ihrem Umland um eine Spende, um für diese notleidenden Menschen Lebensmittel-pakete zu packen und sie in der Umgebung in den Dörfern kostenlos zu verteilen.

Bibelvers:
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.1 Korinther 13:3 | LUT

Tagebuch, 2. Tag (10.4.2020)

Versorgungsliste
Versorgungsliste

Lalitha schreibt: "Wolfang, darf  ich dich Fragen, ob ihr uns auf Sri Lanka helfen könnt❓ In unserem Distrikt haben wir 18 Tage Ausgangssperre. Unser Pastoren würden gerne Armen helfen, doch er bekommt kein Gehalt vom Staat, hat also selbst kaum Geld. Sehr arme Familien bekommen gerade einmal 25 Euro pro Monat in diesen schwieri-gen Corona-Kriesen-Zeiten.
Wir möchten Care-Pakete packen und es unseren arme Lands-leuten mit GOTTES Hilfe schenken!"
Bitte 🙏 helft, für eine ganze Familie benötigen wir ungefähr 17 Euro.

Tagebuch, 3. Tag (11.04.2020)

An vorherigen Tagen hatten Lalitha und Ihr Mann Rainer schon von eigenem Geld etliche Sachen eingekauft und gehortet.

Tagebuch, 4. Tag (12.4.2020)

Über Threema-Chat beschloß der Vorstand einstimmig, 500 Euro für diese Hilfsaktion zur Verfügung zu stellen, was wir Lalitha sofort mitteilten und danach suchten wir nach einer Lösung, wie Lalitha das Geld verlustfrei und schnell bekommen könnte. 

Tagebuch, 5. Tag (13.4.2020)

Wir recherchierten am Ostermontag im Internet und fanden die wohl einfachste und schnellste Lösung, um schnell Geld nach Sri Lanka senden zu können, "Western Union".

Tagebuch, 6. Tag (14.4.2020)

Wolfgang Freywald, Vorsitzender des Ver-eins: "Wir wussten bis heute nicht, das die Postbank auch Western Union macht, aber das www. machts möglich", und so ging ich am Dienstag-morgen zur Postbank nach Reinfeld und zahlte die 500 Euro am Schal-ter ein.
Ärgerlich war ich, dass 32,50 Euro Gebüh-ren anfielen, da hätten schön weitere Fa-milien mit versorgt werden können.   

Tagebuch, 7.-11. Tag (15.-18.4.2020)

Symbolbild 4 Rupies
Symbolbild 4 Rupies

Am Mitwoch hielt unsere Glau-bensschwester Lalitha die 500 Euro, gewechselt in 102.000 Sri Lanka-Dollars in den Händen, die sie unter Polizeischutz abgeholt hatte, in den Händen. "Wir kauf-ten viele wichtige Lebensmittel zum Überleben der Menschen ein, zu unserem Schutz war im-mer ein Polizist dabei."

Tagebuch, 12. Tag (19.4.2020)

Das Lager mit den vielen unterschiedlichsten Lebensmitteln. Unten sind schon fertig gepackte Plastiktüten mit der Notversorgung der Armen zu sehen.
Das Lager mit den vielen unterschiedlichsten Lebensmitteln. Unten sind schon fertig gepackte Plastiktüten mit der Notversorgung der Armen zu sehen.

Heute nun, am Tag des Herrn, war der grosse Tag des Verteilens angesagt. Lalitha erzählt: "Mein Mann, Helfer  und ein Polizeibeamter, luden die vie-len Lebensmittel in ein grösseren Wa-gen und fuhren los, in die nächsten Dörfer."
Rainer, Ihr Mann weiter: "Was für eine Freude herrschte, als der Polizist und einer der Dorfältesten den armen Menschen erklärten, das wir uns mit unseren Helfern aufgemacht haben, die grosse Corona-Not zu lindern und bei totalen Ausgangssperre mit den wichtigsten Lebensmitteln selbstlos helfen und zu ihnen kommen!"

Dankbar wurde die Helfer noch bis zu den Ortsenden gebracht und die Men-schen verneigten sich tief dafür, dass sie mit diesen Gaben beschänkt worden waren.

Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
                                                                                                                     Psalm 100:1-5 / LUT

 

Tagebuch, 13. Tag (20.4.2020)

Lalitha schenkt natürlich auch dem Pastor ein Care-Paket und wie man sieht freut er sich sehr.
Lalitha schenkt natürlich auch dem Pastor ein Care-Paket und wie man sieht freut er sich sehr.

Lalitha schreibt: "Das wir soviel ver-teilen dürfen, ist alles allein Gottes Gnade !!! Wir werden mit dem Geld wohl 200 Leute, ungefähr eine Woche, versorgen können,damit sie weiter überleben können."
Rainer, Lalithas Mann berichtet: "Wir mussten bei all dem ganzen Elend und den meistens sehr Kranken weinen. Danke 🙏 liebe Gott !!"

Tagebuch, 14. Tag (21.4.2020)

Der Pastor verteilt mit seiner Frau, hinten im Bild, die letzen Pakete.
Der Pastor verteilt mit seiner Frau, hinten im Bild, die letzen Pakete.

Heute bekamen wir noch ein paar Fo-tos und die letzten Zeilen für diese zu Herzen gehende Geschichte von Lali-tha zugesandt, sie schildert ausser Atem, aber sehr freudig: "Wir haben 200 Familien durch GOTTES Hilfe glücklich machen können. Es hat uns alle körperlich ganz schön ange-strengt. Wir sind echt geschafft von dem vielen Bergauf- und Bergabsteigen der letzten Tage. Es waren viele, viele Kilometer, die wir gelaufen sind, aber es hat uns unglaublich viel Freude gemacht und unser Herz erfreut. Aber das Wichtig-ste: Es brachte den Menschen GOTTES reichlichen Segen durch JESUS CHRISTUS, unseren HERRN und sie müssen nun für gut eine Woche keine Angst mehr vor dem Hungern haben."

Rainer fällt noch ein: "Für unseren 45-jährigen Pastor Saman war die Verteilaktion besonders anstrengend, denn er hatte vor etlicher Zeit bei einem Unfall sein rechtes Bein verloren und muss nun mit einer Pro-these leben. 

Lalitha schildert zum Schluss! "Aber am wichtig-sten für uns war, dass diese für uns grosse Hilfs-aktion vom Verein Kontrapunkt. Bibel, der in der Nähe von Lübeck zuhause ist, meinen Landsleu-ten unseren herrlichen christlichen GOTT ein Stück näher brachte und der VATER im Himmel durch seinen Sohn JESUS CHRISTUS, unserem HERRN, reichlichen Segen für diese armen Men-schen durch die lebensrettenden Gaben schenkt. Nun müssen sie wenigsten für eine gute Woche keine Angst mehr vor dem Hunger haben, denn viele von ihnen haben kaum noch etwas zuzusetzen."

Video Corona-Aktion auf Sri Lanka


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