Hilfsaktionen in Coronazeiten



3. Hilfsaktion Sri Lanka Nov./Dez. 2020

Erneut bekamen wir von Lalitha einen Hilferuf aus Sri Lanka. Sie schilderte uns per WhatsApp, daß ein Totallock down für lange Zeit in vielen Gebieten verhängt wurde, Gott sei Dank aber nicht in "Wariyagala - Illagolla Road", wo wir wohnen. Bisher bekamen die Bewohner der Altenheime Essen ge-bracht, doch nun, im Corona-Lock down wird gar nichts mehr gebracht und die Alten, teils schwer kranken Menschen hungern entsetzlich.
Lalitha, unsere Glaubensschwester auf Sri Lanka schreibt: "Guten Morgen lieber Bruder. Diesmal müssen wir, nicht wie das letzte Mal, sehr vorsichtig sein. Überall sind die Menschen infiziert. Bisher gab es hier 99 Corona-Tote. Aber viele Sterben schon vor den Untersuchungen. Es gibt keine Plätze mehr in den Krankenhäu-sern, keine guten Behandlungsmöglichkeiten und niemand kümmert sich darum. Deshalb müssen Rainer und ich ganz vorsichtig sein und wir können nur mit Gottes Hilfe und Gnade erfolgreich sein.
Deshalb machen wir keine Hektik und verteilen langsam und aufmerksam die Lebensmittel. Heute kommen Menschen von Berge runter und auch paar arme Geschwister einer Gemeinde. Ich bezahle von eurem Geld auch die Tuk Tuks (Dreirad) 🛺 für die Familie. Das kostet für 2 Personen ungefähr 1.50 Euro. Und wo wir die Versorgungstüten hinbrachten und mit Ankündigung abstellten, sa-hen wir zu, wie die Leute voller Freude die Lebensmittel in ihre 🏠 Häuser trugen. Es ist herrlich, Menschen mit JESU Hilfe aus äußerster Not zu helfen, danke HERR."
Insgesamt konnte in dieser 1. Aktion 25 Personen versorgt werden, die 2. Aktion folgt ein paar Tager später.

Wenige Tage später ging die 3. Hilfsaktion weiter...

Die 3. Hilfsaktion lief schnell weiter: Lalitha Teuber, Koordinatorin der Hilfsaktion: „Am 20. Dezember fuhren wir morgens los, um Care-Pakete in der Bethel Good News Church in Haagala, Gomara, zu verteilen.“
Die Fahrt der Helfer ging über Katugastota,
Wariyagala, Doluwa, Pera-deniya, Katugastota nach Gomara und dauerte über 2 Stunden für gut 50-60 km.
Die Kirche liegt abgelegen und etwas erhöht und
zur Zeit sind die klei-nen Wege und Straßen schwer zu befahren, denn die Tage zuvor war viel Regen gefallen, somit waren die Straßen sehr naß und rutschig.
An diesem Tag allerdings war es
gutes Wetter, die Sonne schien und im Knuckles Forest Reserve Medadumbara poddalgoda heeloya Rod ist es sehr idyllisch und in der Umgebung gibt es sehr schöne Wasserfälle.

 

Lalitha: „Die Kirche wurde vor einigen Jahren von einem korianischen Gläubigen gespendet. Vorher hatte der dortige Pastor Ghanaprakasam unter einem Blechplattendach seine Gottesdienste abgehalten. Nun konnten wir unseren Geschwistern im HERRN  viel Freude durch die Care-Pakete machen und auch 5 Bibeln überreichen. Die Gemeinde sang schöne Lieder, der Pastor predigte sehr gut und alle gemeinsam lobten, priesen, ehrten, sangen, beteten und dankten dem HERRN Je-sus Christus!“

Am späten Nachmittag ging die Fahrt weiter in Richtung Shalom Kirche in Wattegama Stadt. „Dort gab es im Moment keinen Strom, so Lalitha, "ein Zelt war aufge-baut, es war ganz schön dunkel, doch draußen war es hell und die Natur in der Umgebung wunder-schön. Die Gemeinde unter der Leitung von Pastor Mohan, sang sehr einfühlsame christliche Lieder in ihrer tamilischen Sprache. Anwesend waren auch singhalesische Gläu-bige, es waren also zwei Nationen vereint. Die Lieder waren erhaben und es war ein so schöner Gesang, daß ich vor Dankbarkeit viel weinen mußte, denn es war ja alles zu JESU Ehren. Insgesamt konnten wir an diesem Tag 42 Familien versorgen."

An diesem Tag konnten die Helfer die letzen Care Pakete und auch etliche Bibeln verteilen. Lalitha: "Wir alle sind sehr glücklich und dem HERRN sehr dankbar, Helfer in der Not sein zu können!" 😀 🙏

Eine Bildergalerie die Glaube, Liebe, Hoffnung för-dert, aber auch reiselust aufkommen läßt


2. Hilfsaktion Sri Lanka

Am Mittwoch 27. Mai 2020 begann die 2. Hilfsaktion von Kontrapunkt. Bibel auf Sri Lanka. Versorgt wur-den etwa 100 Bedürftige und sehr arme, evangeli-sche Gemeindemitglieder.





                                        Diesesmal waren in den Paketen:
5 Kilo Reis, 2 Kilo Mehl, 1 Kilo Zucker, 1 Kilo Zwiebeln, 500g Linsen, 200g Tee, 200g Chilli und Masala, 1 Paket Salz, 1 Karte Parasitamol, 1 Paket Kekse, 1 Paket Nudeln.

 
Dies alles bekommt man auf Sri Lanka an Lebensmitteln, obwohl wegen Corona alles nun erheblich teurer geworden ist. Die Steuern wurden erhöht und  alle Le-bensmittel und vieles Andere.

 

Lalitha Teuber: „Wir hatten diesmal kein grosses Auto, wir sind den ganzen Tag in großen Runden gefahren, weil wir immer wieder zurückfahren und Nachschub holen mussten.
Diesmal halfen uns Dorfbewohner, unser Essen und den Transport habe ich aus eigener Tasche bezahlt. Es war viel Arbeit, aber es hat sich gelohnt, wir haben vie-le Menschen glücklich gemacht. Jesus sei von Herzen Dank!“

 

Tagebuch: Sri Lanka


Tagebuch, 1. Tag (8.4.2020)


Foto: Sri Lanka wikipedia.de - Teeplantage in der Nähe von Kandy
Unser Verein
Kontrapunkt. Bibel bekam in den vergangenen Tagen von unserer Glau-bensschwester Lalitha, die lange Jahre mit ihrem Mann in Schleswig-Holstein lebte und nun auf Sri Lanka zuhause ist, einen Hilferuf aus Sri Lanka.
Die Schwester bat für die Ärmsten der Ar-men in ihrem Umland um eine Spende, um für diese notleidenden Menschen Lebensmittel-pakete zu packen und sie in der Umgebung in den Dörfern kostenlos zu verteilen.

Bibelvers:
Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und meinen Leib dahingäbe, mich zu rühmen, und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.1 Korinther 13:3 | LUT


Tagebuch, 2. Tag (10.4.2020)


Versorgungsliste
Versorgungsliste

Lalitha schreibt: "Wolfang, darf  ich dich Fragen, ob ihr uns auf Sri Lanka helfen könnt❓ In unserem Distrikt haben wir 18 Tage Ausgangssperre. Unser Pastoren würden gerne Armen helfen, doch er bekommt kein Gehalt vom Staat, hat also selbst kaum Geld. Sehr arme Familien bekommen gerade einmal 25 Euro pro Monat in diesen schwieri-gen Corona-Kriesen-Zeiten.
Wir möchten Care-Pakete packen und es unseren arme Lands-leuten mit GOTTES Hilfe schenken!"
Bitte 🙏 helft, für eine ganze Familie benötigen wir ungefähr 17 Euro.


Tagebuch, 3. Tag (11.04.2020)


An vorherigen Tagen hatten Lalitha und Ihr Mann Rainer schon von eigenem Geld etliche Sachen eingekauft und gehortet.


Tagebuch, 4. Tag (12.4.2020)


Über Threema-Chat beschloß der Vorstand einstimmig, 500 Euro für diese Hilfsaktion zur Verfügung zu stellen, was wir Lalitha sofort mitteilten und danach suchten wir nach einer Lösung, wie Lalitha das Geld verlustfrei und schnell bekommen könnte. 


Tagebuch, 5. Tag (13.4.2020)


Wir recherchierten am Ostermontag im Internet und fanden die wohl einfachste und schnellste Lösung, um schnell Geld nach Sri Lanka senden zu können, "Western Union".


Tagebuch, 6. Tag (14.4.2020)


Wolfgang Freywald, Vorsitzender des Ver-eins: "Wir wussten bis heute nicht, das die Postbank auch Western Union macht, aber das www. machts möglich", und so ging ich am Dienstag-morgen zur Postbank nach Reinfeld und zahlte die 500 Euro am Schal-ter ein.
Ärgerlich war ich, dass 32,50 Euro Gebüh-ren anfielen, da hätten schön weitere Fa-milien mit versorgt werden können.   


Tagebuch, 7.-11. Tag (15.-18.4.2020)


Symbolbild 4 Rupies
Symbolbild 4 Rupies

Am Mitwoch hielt unsere Glau-bensschwester Lalitha die 500 Euro, gewechselt in 102.000 Sri Lanka-Dollars in den Händen, die sie unter Polizeischutz abgeholt hatte, in den Händen. "Wir kauf-ten viele wichtige Lebensmittel zum Überleben der Menschen ein, zu unserem Schutz war im-mer ein Polizist dabei."


Tagebuch, 12. Tag (19.4.2020)


Das Lager mit den vielen unterschiedlichsten Lebensmitteln. Unten sind schon fertig gepackte Plastiktüten mit der Notversorgung der Armen zu sehen.
Das Lager mit den vielen unterschiedlichsten Lebensmitteln. Unten sind schon fertig gepackte Plastiktüten mit der Notversorgung der Armen zu sehen.

Heute nun, am Tag des Herrn, war der grosse Tag des Verteilens angesagt. Lalitha erzählt: "Mein Mann, Helfer  und ein Polizeibeamter, luden die vie-len Lebensmittel in ein grösseren Wa-gen und fuhren los, in die nächsten Dörfer."
Rainer, Ihr Mann weiter: "Was für eine Freude herrschte, als der Polizist und einer der Dorfältesten den armen Menschen erklärten, das wir uns mit unseren Helfern aufgemacht haben, die grosse Corona-Not zu lindern und bei totalen Ausgangssperre mit den wichtigsten Lebensmitteln selbstlos helfen und zu ihnen kommen!"

Dankbar wurde die Helfer noch bis zu den Ortsenden gebracht und die Men-schen verneigten sich tief dafür, dass sie mit diesen Gaben beschänkt worden waren.

Er hat uns gemacht, und nicht wir selbst, zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide. Geht zu seinen Toren ein mit Danken, zu seinen Vorhöfen mit Loben; danket ihm, lobet seinen Namen! Denn der HERR ist freundlich, und seine Gnade währet ewig und seine Wahrheit für und für.
                                                                                                                     Psalm 100:1-5 / LUT

 


Tagebuch, 13. Tag (20.4.2020)


Lalitha schenkt natürlich auch dem Pastor ein Care-Paket und wie man sieht freut er sich sehr.
Lalitha schenkt natürlich auch dem Pastor ein Care-Paket und wie man sieht freut er sich sehr.

Lalitha schreibt: "Das wir soviel ver-teilen dürfen, ist alles allein Gottes Gnade !!! Wir werden mit dem Geld wohl 200 Leute, ungefähr eine Woche, versorgen können,damit sie weiter überleben können."
Rainer, Lalithas Mann berichtet: "Wir mussten bei all dem ganzen Elend und den meistens sehr Kranken weinen. Danke 🙏 liebe Gott !!"


Tagebuch, 14. Tag (21.4.2020)


Der Pastor verteilt mit seiner Frau, hinten im Bild, die letzen Pakete.
Der Pastor verteilt mit seiner Frau, hinten im Bild, die letzen Pakete.

Heute bekamen wir noch ein paar Fo-tos und die letzten Zeilen für diese zu Herzen gehende Geschichte von Lali-tha zugesandt, sie schildert ausser Atem, aber sehr freudig: "Wir haben 200 Familien durch GOTTES Hilfe glücklich machen können. Es hat uns alle körperlich ganz schön ange-strengt. Wir sind echt geschafft von dem vielen Bergauf- und Bergabsteigen der letzten Tage. Es waren viele, viele Kilometer, die wir gelaufen sind, aber es hat uns unglaublich viel Freude gemacht und unser Herz erfreut. Aber das Wichtig-ste: Es brachte den Menschen GOTTES reichlichen Segen durch JESUS CHRISTUS, unseren HERRN und sie müssen nun für gut eine Woche keine Angst mehr vor dem Hungern haben."

Rainer fällt noch ein: "Für unseren 45-jährigen Pastor Saman war die Verteilaktion besonders anstrengend, denn er hatte vor etlicher Zeit bei einem Unfall sein rechtes Bein verloren und muss nun mit einer Pro-these leben. 

Lalitha schildert zum Schluss! "Aber am wichtig-sten für uns war, dass diese für uns grosse Hilfsak-tion vom Verein Kontrapunkt. Bibel, der in der Nähe von Lübeck zuhause ist, meinen Landsleuten unseren herrlichen christlichen GOTT ein Stück näher brachte und der VATER im Himmel durch seinen Sohn JESUS CHRISTUS, unserem HERRN, reichlichen Segen für diese armen Menschen durch die lebensrettenden Gaben schenkt. Nun müssen sie wenigsten für eine gute Woche keine Angst mehr vor dem Hunger haben, denn viele von ihnen ha-ben kaum noch etwas zuzusetzen."


Corona-Aktion Sri Lanka (Video)



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